Redaktionstools können die Erstellung von Content in Unternehmen zum Zwecke des Content Marketings erleichtern.

14 Redaktionstools im Vergleich

Contentakel hat 14 Redaktionstools unter die Lupe genommen, mit denen Unternehmen ihre Content-Produktion effizienter und effektiver gestalten können.

In unseren vorhergehenden Beiträgen haben wir die Notwendigkeit von gutem Content in einer Zeit ohne Messen und eingeschränkter persönlicher Vertriebsarbeit unterstrichen und begründet. Außerdem haben wir über zentrale redaktionelle Prozesse und Anforderungen geschrieben, denen sich Unternehmen auf dem Weg zum Content Marketing stellen müssen. Heute stellen wir eine Reihe von Tools vor, die laut ihren Anbietern die redaktionelle Arbeit in Unternehmen und Organisationen erleichtern sollen.

“Auch ein gutes Tool scheitert an einem
schlechten Prozess .”

Redaktionstools adressieren Marketing- und PR-Units, die ihre redaktionellen Prozesse bereits erfolgreich mithilfe einer Excel-Tapete oder anderer Behelfslösungen managen. Die Betonung liegt auf “bereits erfolgreich”, denn auch das beste Redaktionstool wird nur so gut performen, wie die Prozesse sind, die es unterstützen oder abbilden soll. Keine der nachstehend besprochenen Anwendungen ist daher ein Allheilmittel für schlechtes redaktionelles Management. Hat eine Organisation hingegen ihre Verantwortlichkeiten und Abläufe im Griff, und sucht lediglich nach mehr Transparenz und Grip in der Multichanel-Content-Produktion, dann wird das eine oder andere der vorgestellten Tools sicherlich den erhofften Fortschritt bringen.

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Content bis zu 163 % schneller produzieren?

Einer lesenswerten Untersuchung der US-Firmen Kapost und Gleanster Research zufolge benennen Anwender die Einhaltung von Deadlines, qualitative Mängel in der Content-Produktion und eine erschwerte Abstimmung innerhalb des Content-Teams als die zentralen Effizienz-Hemmnisse. Mithilfe von Content-Marketing-Plattformen können Anwender laut der Studie etwa doppelt so viele Inhalte produzieren und sind dabei um mehr als 160 Prozent schneller. Auch wenn die Zahlen aus anbieternahen Kreisen stammen, klingen sie mit Blick auf die vielfach vorliegenden eigenen Praxiserfahrungen plausibel.

Projektmanagement oder Redaktionsmanagement?

Wer im klassischen Projektmanagement zuhause ist und erste redaktionelle Schritte gehen möchte, wird schnell versuchen, seine Content-Redaktion mittels Projektmanagement-Anwendungen in den Griff zu bekommen. Dieser Ansatz gerät jedoch schnell an seine Grenzen. Einerseits haben nur die wenigsten Projektmanagement-Programme eine passable Antwort auf die Mehrdimensionalität des Redaktionsmanagements. Themen können unterschiedlichen Usern ebenso wie unterschiedlichen Kanälen zugeschrieben werden und auf letzteren unterschiedliche Deadlines und unterschiedliche Versionen gelten. Mit den gegebenen Mitteln einer Projektmanagement-Software müssen Anwender dann häufig komplizierte und unübersichtliche Bypässe konstruieren. Andererseits ist eine Redaktionssoftware ja viel mehr als nur das Management-Tool für ein neues Betätigungsfeld; nämlich zugleich auch der Workspace für das Redaktionsteam. Es ist die Produktionssoftware, auf der die PR-MitarbeiterInnen operative redaktionelle Aufgaben erledigen.

Features von Redaktionssystemen

Die Basics beherrschen alle Anbieter unserer Übersicht. Themen können Autoren, Formate, Kanälen und anderen Dimensionen zugeordnet, dazu Quellen vermerkt und strategische Fragen beantwortet werden, ewa nach Zielgruppen oder dem Benefit für konkrete Unternehemensstrategien und Marketingziele. Darüber hinaus lassen sich Deadlines überwachen. Die Darstellung von Abhängigkeiten, Prozessen und Zeitfenstern erfolgt in verschiedensten Diagramm-Gattungen vom Kanban-Board bis zum Gantt-Chart.

Die besseren Tools verfügen über einen integrierten Editor; er ermöglicht das gemeinsame Arbeiten an Inhalten innerhalb der jeweiligen Plattform. Etliche Lösungen bieten zudem individualisierbare Formatvorlagen für die unterschiedlichen Kommunikationskanäle an. RedakteurInnen können so ein Thema leichter und transparent in unterschiedlichen Längen und Stilen aufbereiten. Schnittstellen zu Twitter, Facebook oder zum eigenen Homepage-Newsbereich erleichtern zudem das termingerechte Planen und Publizieren. Über den Fortschritt einzelner Themen oder gar ganzer Themenserien oder -bündel – etwa in Form eines Unternehmensmagazins oder eines mehrteiligen Ratgebers – halten Dashboards die Verantwortlichen auf dem Laufenden.

In unserer Untersuchung der Redaktionssoftware haben wir etliche Eigenschaften und Features betrachtet, darunter

  • das Vorhandensein eines Content Curation Moduls, mit dessen Hilfe sich Ideen zu einem Thema sammeln lassen.
  • die Möglichkeit des Content Schedulings mittels Kalender zur terminierten Content-Aussteuerung via Schnittstelle auf angebundenen Kanälen.
  • die API-Vielfalt zu Sozialen Netzwerken.
  • die Existenz eines internen Editors nebst Template-Funktionalität.
  • die Aufgabenverwaltung nebst Statusanzeige.
  • die Preisgestaltung (ohne Gewähr, Stand: 03/2020)

Redaktionstools im Preisvergleich

Die Preise der Redaktionslösungen variieren stark. Viele Softwarehersteller bieten kostenfreie, abgespeckte Einstiegslösungen. Der hier für jede Lösung angegebene Preis gilt für den gehobenen praktischen Anspruch eines mehrköpfigen Teams innerhalb eines kostensensiblen Unternehmens. Angesichts unterschiedlicher Preis- und Leistungsmodelle sind die Gebühren nur eingeschränkt vergleichbar. Die tatsächlich anfallenden Kosten bedürfen der Prüfung im Einzelfall; alle Angaben sind daher ohne Gewähr und unter Vorbehalt.

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